Denk_Mal Game
(Arbeitstitel)
Ein Indie-Spiel über
Erinnerungskultur und kolonialen
Widerstand in Deutschland.
Basierend auf einem realen Ereignis.

Storyline
Aktuell befinden wir uns noch in der Ideenfindung und Konzeption eines möglichen Entwicklungsprozesses.
In Zukunft wollen wir gemeinsam pädagogischen Fachkräften, politischen Bildner*innen, zivilgesellschaftlichen Bildungsakteur*innen sowie interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen an einem Prototyp arbeiten.
Die Entwicklung unseres Spiels soll auf historischen Fakten und Bedarfen der historisch-politischen Bildung in diesem Themebreich basieren und verfolgt das Ziel, vergangene Ereignisse, Kontexte und Perspektiven erfahrbar zu machen. Dabei verstehen wir Geschichte nicht als statische Abbildung, sondern als vielschichtigen, interpretierbaren Prozess, in dem Ungerechtigkeiten, systematische Gewalt und Diskriminierung sichtbar gemacht und kritisch eingeordnet werden.
Vor diesem Hintergrund setzen wir uns mit der Geschichte rund um den Bronzediebstahl, insbesondere mit der Anonymität der Täter*innen, auseinander. Wir begreifen diese Leerstelle an Charakteren als ein „Playing Field“, um klassische Held*innenerzählungen zu hinterfragen. Im Zentrum stehen fehlbare Figuren, moralische Ambivalenzen und unterschiedliche Perspektiven auf die Ereignisse. Spieler*innen sollen dazu angeregt werden, eigene Entscheidungen zu treffen, Widersprüche auszuhalten und sich innerhalb eines rassistischen, (post-)kolonialen Systems zu verorten, zu reflektieren und handlungsfähig zu werden.
I
Team
Das Entwickler*innen-Team der Initiative Denk_Mal Game hat sich im Rahmen der AG Kritisches Gaming zusammengefunden und vereint Menschen mit unterschiedlichen Expertisen sowie vielfältigen Perspektiven auf Gaming. Unser Arbeitsprozess lebt von der Unterschiedlichkeit unserer beruflichen Hintergründe: Wir bündeln Wissen und Erfahrung aus den Bereichen Geschichte, Grafik- und Sounddesign, Dramaturgie, Spieleentwicklung, Pädagogik, Organisationsentwicklung und Moderation. Das ermöglicht uns einen Arbeitsprozess, der verschiedene Beteiligungsmöglichkeiten eröffnet.
Prozess
Im Jahr 1978 wird in Göttingen eine Adlerfigur aus Bronze gestohlen. Doch nicht irgendwo: Der Adler schmückte das Süd-West-Afrika Denkmal in Göttingen. Das Denkmal ehrt die deutschen Soldaten, die am Genozid der Herero und Nama während der deutschen Kolonialzeit beteiligt waren.
Ein Denkmal für Täter*innen.
Ausgehend von diesem lokalen historischen Beispiel sollen Fragen deutscher Kolonialgeschichte, kolonialer Kontinuitäten, Erinnerungskultur, zivilgesellschaftlichen Handelns und des Umgangs mit Täterdenkmälern bearbeitet. Unterschiedliche Perspektiven, Widersprüche und gesellschaftliche Machtverhältnisse sichtbar und diskutierbar gemacht werden.
Unser Team
Das Entwickler*innen Team ist eine bunte Gruppe mit dem Traum ein Spiel zu machen, das dem historischen Vorgehen gerecht wird und trotzdem mit viel Spielspaß daherkommt.

Momo (ohne Pronomen/they)
Management, PixelArt
Momo ist Spielkulturpädagog*in und arbeitet als Teil eines Kollektivs u.a im
Bereich der politische Bildung. Im Team übernimmt Momo die Organisation, Managament und perspektivisch PixelArt.

Ole (er/ihm)
Game Designer
Ole ist Game-Developer und Geograph. Er koordiniert die Spielentwicklung und ist der Schnittpunkt für den kreativen Entwicklungsprozess.

Lisa E. (sie/ihr)
Illustration/Recherche
Lisa ist studierte Historikerin und
Kulturwissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Erinnerungskultur.
Für das Team übernimmt sie die
historische Recherche und Illustration. Sie selber hat für ihr
Bachelorstudium in Göttingen gelebt.

Fabian Fritz (er/ihm)
Dramaturgie
Fabian ist als Theaterpädagoge
partizipatives und gemeinschaftliches Arbeiten wichtig, das sich selbst
hinterfragt. Denn für ihn ziehen
Menschen Werte und
Handlungsorientierungen aus
(gemeinsamen) Geschichten.

Matthew (er/ihm)
Gameaudio
Matthew arbeitet als Instrumental-pädagoge diskriminierungssensibel mit Schüler*innen am Klavier und Schlagzeug. Für den Projekt wird er sich um das Audiodesign kümmern.

Sören (er/ihm)
Programmierer
Sören ist Programmier. Er setzt die
wilden Ideen, die das Team hat, um.
Dabei achtet er z.B besonders darauf, dass das Spiel auch für Personen mit
Seheinschränkungen spielbar wird.

Sponsor*innen gesucht!
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